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von 8.00 - 17.00 Uhr:
Garnvertrieb
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Textilveredlungsunion
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Umweltschutz ist ein wichtiges Unternehmensziel der TVU. Untermauert wird diese Aussage mit jahrelanger konsequenter Umsetzung im Prozess, bei technischen Investitionen mit positiven Auswirkungen für den Mitarbeiter und die Umwelt sowie nicht zuletzt bei der permanenten Weiterentwicklung der Produktqualität, denn das Garn der TVU wird schließlich zur zweiten Haut des Kunden.
Gerade in der Veredlung der Garne im textilen Produktionsprozess gibt es zwei sensible Bereiche: den Einsatz der Farbstoffe und Hilfsmittel sowie den Wasserbedarf.
Unter den folgenden Überschriften finden Sie weitere Detailinformationen zu Nachhaltigkeit und verantwortlichem Handeln bei der TVU:
Die Unternehmen der TVU Gruppe sind auf Prozessoptimierung und technische Innovationen ausgerichtete Unternehmen. Die Kompetenz und der Teamgeist unserer Mitarbeiter bilden die Basis für unseren Erfolg. Der Kunde steht im Mittelpunkt unseres Interesses und seine Zufriedenheit ist unser oberstes Ziel, wobei wir uns unserer Auswirkungen auf die Umwelt bei der Umsetzung der Kundeninteressen stets bewusst sind. Die Unternehmensführung stellt alle für die Weiterentwicklung und Pflege unseres Managementsystems benötigten personellen sowie sachlichen Mittel zur Verfügung und verpflichtet sich und alle ihre Mitarbeiter die folgenden Leitsätze im Sinne der Qualitäts- und Umweltpolitik anzuerkennen und zu befolgen.
Um dieses Ziel zu erreichen verpflichten wir uns zu folgenden Unternehmensleitsätzen:
Aus unseren Unternehmensleitsätzen resultieren folgende abgeleitete Ziele:
Zum Behandeln und Färben der Garne kommen ausschließlich geprüfte Farbstoffe und Hilfsmittel namhafter Lieferanten aus Deutschland und der Schweiz zum Einsatz. Entscheidungskriterium ist hierfür unter anderem die Zertifizierung nach "Öko Tex-Standard 100, Schadstoffgeprüfte Textilien" (Produktklasse I für Babys geeignet). Diese Auszeichnung dürfen nur Textilien tragen, die umfassenden analytischen Prüfungen standhalten. Mit Hilfe von Sicherheitsdatenblättern wird ständig eine umfangreiche, betriebliche Datenbank aktualisiert, in der alle ökologischen Daten der Produkte, zum Beispiel deren Wassergefährdungsklasse,
gesammelt werden. So kann die Vielzahl der angebotenen Produkteaussagekräftig auf ihr ökologisches Wirken hin verglichen und Entscheidungen schneller getroffen werden.
In der Garnveredlung ist der Wassereinsatz groß. Bei der TVU wird das Brauchwasser aus eigenen Brunnen bezogen und im Betrieb aufbereitet.
So kann der weite Transport und der Verbrauch von wertvollem Trinkwasser vermieden werden. Durch ständige Verfahrensoptimierungen kann heute mit wesentlich kürzeren Flottenverhältnissen gefärbt werden.
Dies bedeutet, dass der durchschnittliche Wasserverbrauch in den vergangenen 17 Jahren von 92 l/kg auf nur noch 67 l/kg gefärbtes Garn verringert werden konnte.
Als "Umweltinvestition mit Modellcharakter" bezeichnete das Umweltbundesamt die neu konzipierte Abwasserentfärbungsanlage, die 2003 in Betrieb genommen wurde. Durch Messung der elektrischen Leitfähigkeit wird ein Teilstrom abgesondert und mit kationischem Fällungsmittel in einer Flotationsanlage entfärbt. Durch die Teilstrombildung müssen nur ca. 4 % der gesamten Abwassermenge entfärbt werden. Die Methode ist deshalb äußerst effizient und ressourcenschonend.
Die dazu notwendigen relevanten Abwasserdaten werden aus den umfangreichen Aufzeichnungen der betrieblichen Abwassermessstation und den Analysen des hauseigenen Labors gewonnen.
Eine hocheffektive Wärmerückgewinnungsanlage ermöglicht es, über 54% der insgesamt benötigten Wärmeenergie wieder in das betriebliche Netz der TVU zurückzuführen. Dies entspricht einer Einsparung von ca. 1 Million Liter Heizöl pro Jahr. Dabei wird den heißen Behandlungsflotten die Wärme mittels Plattenwärmetauscher entzogen und dem kalten Frischwasser zugeführt. Umfangreiche Isolierungen an allen relevanten Rohrleitungen und Apparaten mindern zudem die Wärmeverluste. Der Wärmeverbrauch sank von 3,78 kWh/kg Garn in 1990 auf heute nur noch 2,21 kWh/kg gefärbtes Garn. Die Wärmeenergie wird seit Dezember 2007 in einem Biomasseheizwerk mit 3,25 MW erzeugt, das mit Holzhackschnitzel befeuert wird. Für Spitzenbelastung steht ein Ölkessel mit 3,2 MW bereit. Durch die Holzheizung wurde der CO2-Ausstoß gegenüber dem alten Ölheizwerk um über 80 % reduziert.
Durch die Umsetzung der Empfehlung des EU-Förderungsprojektes "Energie-Halbe" liegt der Stromverbrauch der TVU trotz erheblich fortschreitender Automatisierung im branchenspezifischen Vergleich sehr gut. Dies wird unter anderem durch eine optimale Auslegung von Maschinenantrieben und durch den Einsatz neuester, drehzahlgeregelter Motoren erreicht. Eine automatische Abschaltung verschiedener Geräte bei Stromspitzen (MAX-Wächter) und eine Trafo-Abschaltung am Wochenende senken ebenfalls die Stromkosten. Außerdem kommen Beleuchtungskörper mit Reflektoren sowie Leuchtstoffröhren mit hohem
Wirkungsgrad zum Einsatz.
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